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Schlachtfelder

Alltägliches Wirtschaften in der nationalsozialistischen Agrargesellschaft 1938–1945

Langthaler, Ernst (Autor / Autorin)
978-3-205-20065-9
Böhlau Wien

99,00 EUR, Reduzierter Satz, Gebundener Ladenpreis inklusive Steuer

102,00 EUR, Reduzierter Satz, Gebundener Ladenpreis inklusive Steuer

03.12.2015

1. Auflage

Deutsch

940

H 23,5 cm / B 15,5 cm / 1519 g

Hardcover

Diese Pionierstudie beleuchtet am Reichsgau Niederdonau alltägliche Kräftefelder zwischen Nationalsozialismus und Agrargesellschaft, in denen Akteure ländlicher Lebenswelten untereinander und mit Funktionsträgern des NS-Systems um agrarische Ressourcen rangen: Grundbesitz, Arbeitskraft, Betriebskapital, Agrarwissen und Agrargüter. Das Entwicklungsprojekt des völkischen Produktivismus – die Schaffung eines „rassisch“ und technisch leistungsfähigen Bauern – entfaltete zwiespältige Wirkungen: In technischer Hinsicht vermochte nur eine privilegierte Minderheit der Betriebe ihre Produktivität zu steigern; der Mehrheit mangelte es an nötigen Ressourcen. Hingegen wurden in institutioneller Hinsicht – von der staatlichen Marktordnung bis zu den Wirtschaftsstilen – die Weichen in Richtung Moderne gestellt.

Ernst Langthaler, geb. 1965, Studium der Geschichte (Mag. phil. 1995, Dr. phil. 2000) und Habilitation in Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (2010) an der Universität Wien

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